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Medizinisches Museion

Die faszinierende Geschichte der Medizin

Das Medizinische Museio besitzt eine der reichsten und umfassendsten Sammlungen mit historischen medizinischen Artefakten in ganz Europa. Wer sich für die Geschichte der Medizin, die Entwicklung der medizinischen Studien und die Groteske interessiert, sollte ihm unbedingt einen Besuch abstatten. Dieses einzigartige Museum ist im Copenhagen City Pass inbegriffen.

Auf Nichteingeweihte mag das Medizinische Museion auf den ersten Blick einen bescheidenen Eindruck machen, insbesondere im Vergleich zu weltberühmten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie dem SMK - der Dänischen Nationalgalerie, dem Tivoli oder Schloss Rosenborg, das gleich um die Ecke liegt. Aber im Gegensatz zu diesen ist das Medizinische Museio wirklich ein verborgener Schatz, der Besucher, die auf der Suche nach etwas richtig Faszinierendem abseits des Touristenrummels sind, nicht enttäuschen wird.

Es wurde 1907 als öffentliches Museum gegründet, bevor es 1918 Teil der Universität Kopenhagen wurde. Das Museum liegt in Fredriksstaden im Zentrum Kopenhagens, einem Stadtteil, der für seine opulente Rokoko-Architektur bekannt und Kandidat für die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes ist. Opulenz ist jedoch das Letzte, das einem in dem Sinn kommt, wenn man vor dem Medizinischen Museio steht. Nur die beiden ionischen Säulen, die die Türen einrahmen, legen nahe, dass dies ein Ort des Lernens oder der höheren Bildung sein könnte. Sobald der Besucher das Museum betritt, eröffnet sich ihm jedoch eine ganz neue Welt.

Die Geschichte der Medizin vom Makabren bis in die Moderne

Das Museum widmet sich mit einer Sammlung von Artefakten, die bis zurück ins frühe 17. Jahrhundert geht und ständig erweitert wird, dem Erhalt von Dänemarks medizinischem Erbe. Die Ausstellungen des Museums zu erkunden ist daher nichts für schwache Nerven: Was vor Jahrhunderten für die modernste medizinische Forschung und Kenntnisse genutzt wurde, grenzt heute an das Groteske und Makabre und überschreitet diese Linie in den meisten Fällen. Medizinische Instrumente, die der medizinischen Folter anstatt der Heilung zu dienen schienen, menschliche Organe und ganze Föten, die in allen Formen und Größen in zahllosen Glasbehältern in Formaldehyd schwimmen, sowie Drucke und Grafiken, die auf purer Spekulation anstelle von Wissenschaft zu beruhen scheinen, sind hier an ganz normaler Anblick. Sie bieten jedoch auch einen faszinierenden Einblick in die frühe Phase der modernen Medizin und sind ein Zeugnis des ewigen Wunsches, den menschlichen Körper zu verstehen, um ihn zu heilen.

Um diese Schatzkiste der medizinischen Artefakte auszustellen und es den Besuchern zu ermöglichen, ihre Bedeutung zu verstehen und zu schätzen, produziert das Museum durch das ganze Jahr diverse Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen. Während bei allen medizinische Forschung und Geschichte im Mittelpunkt stehen, beschäftigen sie sich mit einer Fülle an fesselnden Themen, von der Weise, wie Organe, Zellen und Bakterien funktionieren, bis zu der Ethik hinter einer solchen Forschung.